Es hat geregnet an diesem Sonntagnachmittag. Sogar reichlich. Und das war, wie sich herausstellte, das Beste, was dem Nachmittag passieren konnte.
Zehn Kinder mit ihren Erwachsenen trafen sich auf der Albvereinswiese, um dem heimlichsten Gärtner des Bodens zu begegnen: dem Regenwurm. Die Tiere kamen ihren Besucherinnen und Besuchern schon auf den Wegen entgegen.
Was folgte, war echter Forschergeist: Die Kinder gruben mit bloßen Händen, richteten ihren Würmern kleine Hotels in durchsichtigen Bechern ein, fütterten sie mit Möhren- und Kartoffelschalen und einem Hauch Kaffeesatz – und lernten dabei ganz nebenbei, warum der Boden unter unseren Füßen lebt und atmet. Am Ende des Nachmittags bestellten sie gemeinsam ein kleines Wildblumenbeet – und ließen ihre Würmer frei, damit diese ihre Arbeit tun können.
In ein paar Wochen werden die ersten Blüten zeigen, ob die kleinen Helfer gute Arbeit geleistet haben. Wir sind gespannt.




