Die Sommersonnenwende 2026 ging als einer der heißesten Tage des Jahres in die Wettergeschichte ein. Während sich das Thermometer im Tal unaufhaltsam der 35-Grad-Marke näherte und die halbe Region im Freibad Abkühlung suchte, trotzte die Ortsgruppe Degerschlacht des Schwäbischen Albvereins der Hitze. Eine kleine Gruppe unerschrockener Wanderer ließ sich nicht vom Sahara-Sommer stoppen und wagte die wahrlich schweißtreibende Überschreitung von Pfullingen nach Gönningen.
Am 21. Juni 2026 stand die Überschreitung von Pfullingen nach Gönningen auf dem Wanderprogramm der Degerschlachter im Albverein. Nach der gemeinsamen Fahrt mit dem Stadtbus nach Pfullingen begann die rund 13 Kilometer lange Tour mit dem Anstieg über die Pfullinger Wanne in Richtung Schönberg.
Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad war die Wanderung durchaus schweißtreibend. Zum Glück verlief ein großer Teil der Strecke durch schattige Waldabschnitte, in denen ein leichter Wind immer wieder für angenehme Abkühlung sorgte. So ließen sich auch die rund 560 Höhenmeter gut bewältigen.
Immer wieder wurden kleine Pausen eingelegt, bei denen sich schöne Ausblicke auf die Alb und das Albvorland genießen ließen. Der Weg führte anschließend über den Wackerstein und das Ruoffseck weiter in Richtung Pfullinger Wiesen. Dazwischen wurde am Auchtert auf der Markung Pfullingen mit 833 Metern der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Von dort ging es weiter zu den Pfullinger Wiesen, bevor schließlich der Abstieg nach Gönningen folgte.
Unterwegs gab es zahlreiche kleine Besonderheiten zu entdecken. Für Schmunzeln sorgten die sogenannten „Waldgeister“ – kunstvoll in Baumstämme geschnitzte Gesichter, die am Wegesrand immer wieder auftauchten. Auch die farbenfrohen Sommerblumenwiesen mit ihren zahlreichen Schmetterlingen machten die Wanderung zu einem besonderen Naturerlebnis.
Nach der Rückfahrt mit dem Stadtbus nach Reutlingen ließ die Wandergruppe den gelungenen Wandertag bei einer gemütlichen Einkehr im Biergarten der Gaststätte Karz im Gmindersdorf ausklingen. Trotz der sommerlichen Hitze war es eine abwechslungsreiche, aussichtsreiche und rundum gelungene Tour, die allen Teilnehmenden in schöner Erinnerung bleiben wird.


